Wahlkampf 2009: Wir obamatisieren dann mal eben das Internet
Juli 16th, 2009 • News, Web • 2 comments
Deutschland, Superwahljahr 2009 und der Geist des heiligen Obamas weht durchs ganze Land.
Von der Erfolgsgeschichte des neueren amerikanischen Präsidenten angesteckt und inspiriert durch seine Art im Internet den Wahlkampf auf einen neuen Level zu bringen, legen die deutschen Parteien mal ganz ordentlich nach. Wie bei sogenannten Copy Cats nicht unüblich, machen CDU, SPD, Grüne, FDP und Co. das Ganze aber eher halbherzig als mit Vernunft und Strategie.
Getreu dem Motto: Hauptsache mal überall dabei sein, findet man kaum ein soziales Netzwerk, in dem nicht auch alle großen Parteien vorhanden sind. Danke für eure Anwesenheit, aber nur anwesend sein bringt nicht viel. Schaue ich mir zum Beispiel die Blogs der FDP (einer von mir zugegebenermaßen favorisierten Partei) an, so kann ich erkennen, dass Mengenmäßig an Blogs nicht mangelt. Der Content hingegen scheint da ein eher größeres Problem zu sein. Taucht alle paar Tage mal ein Post auf, so findet man ihn gleichzeitig bei der geschätzten Silvana Koch-Mehrin, Herrn Niebel und anderen Parteigrößen. Die wenigsten Posts sind hier unique und speziell auf die Bereiche der jeweiligen Person zugeschnitten.
Was alle Parteien gleichzeitig innehaben, ist ein Mangel an Hubs. Bin ich in 20 Netzwerken vertreten, so wäre es durchaus sinnvoll dies auch über eine zentrale Anlaufstelle (einen Hub also) zu kommunizieren. Ein solcher Hub fehlt allen Parteien vollständig. Mal ist hier die Rede vom ein oder anderen Blog, mal wird dort auf den ein oder anderen Twitter Account hingewiesen.
Sorry Herrschaften, aber hier gibt es noch eine ganze Menge zu lernen und nachzuarbeiten. Eventuell sollte man sich beim nächsten Wahlkampf nicht ausschließlich auf Agenturen verlassen, die zwar schon seit Jahren (per Kontakt-o-mat) für die Partei arbeiten, vom Internet aber erst “seit neulich” Ahnung haben.
Space Shuttle Start als Live Stream
Juli 13th, 2009 • News, Web • 7 comments
Ist die moderne Internet Welt nicht wunderbar? Schon als Kind war ich ein großer Fan von Raumfahrt, NASA, Space Shuttle und Co.
Jetzt mit Hilfe des Internets komme ich endlich in den Genuß beim Start eines Space Shuttle live per Stream dabei zu sein. In Kooperation mit Ustream hat die NASA diesen Stream online gestellt und gewährt so Einblick in die Startvorbereitungen, Mission Control und (natürlich) den Start selber. Wahrscheinlich ein einmaliges Erlebnis und ein Symbol für die weitreichenden Möglichkeiten, die die Technik uns in diesen Tagen bietet. Spannend wird sein, wo die Reise hingeht.
Hier ein erster Screenshot und der Embedlink zum Stream. Nach dem Start folgen natürlich noch weitere Bilder.

Update:
Der Start ist jetzt letztendlich um 22 Stunden verschoben worden.Wer also Zeit und Lust hat, kann morgen Abend wieder hier reinschauen und den (hoffentlich) tatsächlichen Start sehen.
Bild: Die Get Out Crew holt die Astronauten wieder aus der Endeavour.
Tschüss Twitter
Juni 30th, 2009 • Web • 18 comments
Es gab eine Zeit, in der Twitter noch ein normales Kommunikationstool für tatsächlich an der Kommunikation interessierte Menschen war. Eine Zeit, in der man getrost anderen Leuten folgen und sich auf ein Plauderstündchen in die internationale Welt der 140 Zeichen einlassen konnte.
Diese Zeit ist mit dem Boom der Plattform in Deutschland so gut wie vorbei. Schaue ich jetzt auf die potenziellen Twitter-Follower, so treffe ich großteilig auf Coaches für alle Belange des Geldverdienens, die sich auf “interessante Dialoge” mit mir freuen und mir als Begrüßungsgeschenk ein kostenloses Ebook überreichen. Interessant was es da alles gibt: auf Twitter findet man zahlreiche Blogcoaches, tausende Twittercoaches und globale Social Media Coaches. Ca. 50% davon haben Twitter erst Anfang des Jahres aus dem Fernsehen kennengelernt und sind innerhalb weniger Monate zu Microblogging-Experten mutiert, die jedem verraten können, wie er in kurzer Zeit ein unglaubliches Potenzial aus der Plattform holt. Erstaunlich wie spät manche Menschen Marktlücken entdecken.
Zum Leben eines Twittercoaches gehört selbstverständlich auch eine ordentliche Followerzahl, der Schwanzlängenvergleich des Jahres 2009. Teilweise wird “dezent” sogar damit geworben, wie viele Follower man bereits generiert hat. Uninteressant zu erwähnen, dass ein Großteil der Folgenden aus amerikanischen Spammern besteht, die selbst leeren Accounts ohne Updates und Sinn folgen.
Schade, dass eine Plattform so schnell zu einem Tummelplatz von Hobbycoaches verwandelt wird, wie wir sie unter anderem auf den ersten Plätzen der Twitcharts bewundern können.
StudiVZ: Du bist Klonland
Mai 6th, 2009 • News, Web • 19 comments
StudiVZ hat ein neues Feature. Die Entwickler scheinen in sich gegangen zu sein und können nun mit einer brandneuen Idee aufwarten: dem Buschfunk.
Beim sogenannten Buschfunk handelt es sich um ein kleines Formular auf der Startseite eines jeden Accounts, in welches eine Botschaft mit maximal 140 Zeichen eingegeben werden kann. Kommt mir irgendwie bekannt vor, wobei ich mich da aber auch irren kann. Im Grunde erinnert mich das neu entwickelte Feature an eine internationale Microblogging Seite, die mit “T” anfängt und mit “witter” aufhört.

Dass es sich StudiVZ auch weiterhin so einfach macht und Features integriert, verwundert mich dabei schon. Bereits bei Gründung der Social Community gab es einige Querverbindungen zu Facebook, die nicht nur beim Design, sondern auch im Code sichtbar waren. Während sich Facebook aber kontinuierlich weiterentwickelt hat, ist StudiVZ im Kleinkindalter stehen geblieben. Vehement wird eine Politik betrieben, die die heute übliche Kopplung an andere Social Web Dienste verhindert. Eine Integration der Twitter Accounts der User wäre hier wesentlich sinnvoller gewesen, als den “eigenen” Buschfunk als großartige Weiterentwicklung zu preisen. Dazu gehört aber das prinzipielle Verständnis, dass der Internetuser kein Interesse mehr hat 400 verschiedene Accounts gleichzeitig zu pflegen. Paart man dies mit der Erkenntnis, dass die eigene Plattform StudiVZ nicht der Nabel der Internetwelt ist, so erhält man ein Resultat, dass für den Fortbestand der Community durchaus sinnvoll ist.
Erste Screenshots: Wolfram Alpha in Aktion
Mai 1st, 2009 • News, Web • 11 comments
Wolfram Alpha geistert schon eine ganze Weile durchs Netz. Hierbei handelt es sich um eine absolut neuartige Suchmaschine, die von Stephen Wolfram entwickelt wurde. Wolfram ist Mitarbeiter des Berkman Center der Harvard Universität und hat für seine Suchmaschine einen komplett anderen Ansatz gewählt, als man ihn von normalen Robots wie Google gewohnt ist. Der Trick: Wolfram Alpha berechnet die Suchergebnisse und ist daher ein mehr oder weniger intelligenter Partner, der gelernt hat die Suchanfragen der User zu verstehen und zu interpretieren. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Bisher hat Stephen Wolfram allerdings noch nicht besonders viel von der Suchmaschine sehen lassen. Zwar gibt es eine offizielle Präsentation, die man am Ende dieses Artikels finden kann und die vor wenigen Tagen auch schon Thema im Basic Thinking Blog war, Screenshots waren bislang aber eher Mangelware.
Bis jetzt. Hier sind die ersten Screenshots von Wolfram Alpha, die die Suchmaschine eindrucksvoll in Aktion zeigen:
Suchanfrage: Internet Users in Europe

Suchanfrage: Oakland

Suchanfrage: uncle’s uncle’s brother’s son

Sehr interessant. Wolfram Alpha versteht, dass es sich bei der Anfrage um die Aufstellung von Verwandschaftsverhältnissen handelt. Das Ergebnis ist eine korrekte Aufstellung inklusive Grafik.
Suchanfrage: integrate x^3 sin^2 x dx

Wolfram Alpha versteht die Anfrage als mathematische Formel, berechnet diese und plottet die entsprechenden Kurven.
Suchanfrage: Bob

Eine normale Suchmaschine würde bei der Anfrage “Bob” einfach nur alle ihr bekannten Bobs dieser Welt ausspucken. Wolfram Alpha interpretiert diese Anfrage anders und gibt Informationen zum Vornamen aus.
Wolfram Alpha scheint mir ein neues Zeitalter im Suchmaschinengeschäft einzuläuten. Zwar wird die Suchmaschine schon jetzt als Google Konkurrenz gehandelt, ich sehe Wolfram allerdings eher als Ergänzung zur normalen Websuche.
Auf die bisherige Aufbereitung von Suchergebnissen würde ich nicht verzichten wollen, finde aber die ergänzenden Informationen von Wolfram Alpha mehr als interessant.
Hier noch die offizielle Präsentation der Suchmaschine durch Stephen Wolfram persönlich:
Tip Hat to Readwriteweb
Im Test: Das neue OpenSource CMS Concrete5
April 18th, 2009 • News, Web • 70 comments
Content Management Systeme gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Dabei hat der User die Wahl zwischen komplett aufgeblasenen Systemen wie Joomla, Typo3 und Co. und ganz rudimentären Applikationen. In unserer täglichen Arbeit mit Kunden haben sich beide Versionen als nicht besonders praktikabel erwiesen. Joomla und Typo3 werden vom Kunden letztendlich kaum verstanden, andere Systeme bieten aufgrund eines fehlenden modularen Aufbaus nicht genügend Flexibilität.
Das neue OpenSource CMS Concrete5 scheint da Abhilfe zu schaffen. Wir haben uns einen Testzugang verschafft und das System einem ersten Test unterzogen. Grundlage für den Test sind die Kriterien, die wir als professionelle Agentur an ein für Kunden einsetzbares CMS stellen würden.
Moderate Größe
Mit knapp 16MB verwendetem Speicherplatz hat Concrete5 im Vergleich zum Funktionsumfang eine recht moderate Größe und lässt sich so auch auf kleineren Shared Server Umgebungen problemlos einsetzen.
Modularer Aufbau
Concrete5 ist modular aufgebaut und lässt sich einfach erweitern. Mitgeliefert werden bereits Module wie Gästebuch, Formulare, Mediaeinbindungen, Slideshows, etc. Gerade der absolut simple Weg mit dem die jeweiligen Elemente in den Content eingefügt werden überrascht. Innerhalb weniger Minuten ist so z.B. ein sehr nettes Kontaktformular in die Seite integriert. So einfach, als dass selbst ungeschulte Menschen sofort einsteigen können.

Template System
Concrete5 verfügt über ein ausgefeiltes, aber dennoch einfaches Templatesystem. Jeder der über ein paar Grundkenntnisse über PHP, CSS und HTML verfügt, sollte in der Lage sein ein Template zu erstellen, bzw. eines der vorhandenen Designs seinen Wünschen entsprechend anzupassen. Für jede einzelne Seite im Frontend lässt sich gesondert ein komplett anderes Template auswählen, was eine größtmögliche Flexibilität bei der Gestaltung erlaubt.
Bedienung des Backend
Die Bedienung des Backend ist in wenigen Minuten erlernt. Schnell lassen sich Seiten hinzufügen, editieren und löschen. Mit nur einem Klick findet sich ein Zugang zu den wichtigsten Funktionen des CMS, was die Arbeit wesentlich beschleunigt.

Funktionalität des Frontend
Hier liegt die eigentliche Stärke von Concrete5. Fast alle Tasks lassen sich während des Surfens auf der eigentlichen Seite durchführen. Einmal eingeloggt bietet eine Toolbar am oberen Ende der Seite einen Zugriff auf alle gängigen Funktionen, die man zum Bearbeiten der Seite benötigt. Besonders hervorzuheben ist hier, dass der User nicht nur in der Lage ist einzelne Seiten (und die Sidebar) über einen WYSIWYG Editor zu bearbeiten, sondern auch Seiten hinzuzufügen und zu löschen. Parallel lassen sich auch die oben angesprochenen Module wie Formulare, Gästebuch usw. mit nur einem Mausklick im Frontend einfügen. Auch hier legt Concrete5 großen Wert auf die möglichst simple Gestaltung des Prozesses, was es auch dem Endkunden möglich macht in kurzer Zeit tolle Resultate zu erzielen.

Version Tracker
Concrete5 verfügt über ein integriertes System zur Versionskontrolle. Verändert ein User etwas an der Seite, so wird dieser Zwischenstand gespeichert und jederzeit kann auf eine vorherige Version des Artikels zurückgeschraubt werden. Ein Feature, dass ich mir in der bisherigen Arbeit mit Kunden oft gewünscht hätte.

SEO
Natürlich kann man in diesem Bereich immer alles irgendwie besser machen, aber Concrete5 bietet uns hier genau dass, was wir von einer grundsätzlich OnPage optimierten Seite erwarten würden. Metatags lassen sich schnell einfügen, die URLs des Systems sind extrem suchmaschinenfreundlich und prinzipiell lässt sich alles genau so konfigurieren, wie es sich ein SEO wünschen würde. Schön gelöst!
Sprachdateien
Gerade bei brandneuen Systemen taucht immer wieder das Problem auf, dass sie bisher nur in Englisch verfügbar sind. Ungerne denke ich da an die Zeit zurück, in der wir das Shopsystem Magento einem ersten Testlauf unterzogen haben. Alle Texte mussten manuell übersetzt werden und viele Textbausteine waren fest in einer der 1.000 Codedateien integriert.
Concrete5 arbeitet mit einem einfachen Sprachfile, in dem ALLE Texte verankert sind. Zudem können optional schon jetzt zahlreiche Sprachdateien runtergeladen werden. Deutsch ist als kein Problem mehr.
Usergroups
Nicht alle Mitarbeiter sollten alle Funktionen bearbeiten können. Als Agentur behalten wir uns natürlich immer das Recht des Superadministrators vor, Kunden bekommen oft den für sie ausreichenden Zugang als Redakteur. Dies sorgt für eine Stabilität des Systems und bietet dem Kunden alle Möglichkeiten seine Seite zu bearbeiten, ohne ihn mit Funktionen zu überfordern.
Concrete5 bietet ein recht akzeptables Rechtesystem, dass unseren Belangen voll und ganz genügt.
Fazit
Concrete5 scheint uns ein absolut empfehlenswertes, leichtes CMS, dass alle Funktionen mitbringt, die für den professionellen Einsatz notwendig sind. Große Bugs konnten wir im Test nicht feststellen, was zeigt, dass die Entwickler hier ganze Arbeit geleistet haben, bevor das CMS publiziert wurde.
Wer Concrete5 selber ausprobieren möchte, kann ein kostenloses, gehostetes System für den Zeitraum von 15 Tagen bekommen. Kurz anmelden und Franz von Concrete5 stellt das System innerhalb weniger Stunden zur Verfügung. Für die wilden Abenteurer unter euch geht es hier direkt zum Download des kompletten Systems bei Sourceforge.
Video bei YouTube einstellen, kurz warten, Arbeitsplatz verlieren
April 15th, 2009 • News, Web • 5 comments
Wie unglaublich dämlich manche Menschen sein können, erstaunt mich immer wieder. Da reicht es nicht als Gastronomie-Mitarbeiter mit dem Essen anderer Unfug zu treiben, die Aktion muss auch noch gefilmt und ins Internet gestellt werden. So geschehen bei einigen pfiffigen Mitarbeitern der US Fastfood Kette Domino´s, die in einem beispiellosen Dummheitsanfall nicht nur das Essen versaut, sondern dies auch noch als Film bei YouTube eingestellt haben. Gut zu wissen, dass sie dafür umgehend gefeuert wurden.
Facebook droht Anzeige wegen brauner Inhalte
April 15th, 2009 • News, Web • 15 comments
Bei Boocompany.com schaue ich besonders gerne vorbei, ist der Blog doch der einzig legitime dotcomtod Nachfolger. Lanu, die Bloggerin, die hinter Boocompany steckt nimmt kein Blatt vor den Mund und hat die fröhlich bunte Internet-Wirtschaftswelt immer mit zwei kritischen Augen im Blick. Jetzt auch geschehen in Bezug auf Facebook, das momentan eindrucksvoll die Schattenseite des Social Networking zeigt.
Lanu hat bei ihren Recherchen entdeckt, dass Facebook nicht nur Hort von friedfertigen Social Networking Gesellen ist, sondern gleichzeitig auch ein Sammelplatz für braunes Gedankengut. Ob in den Facebook Gruppen, oder einfach auf einzelnen Profilen. Sucht man nach derartigen Meinungen, so wird man schnell fündig. Insgesamt zählt Lanu in ihrem Artikel rund 200 Profile und Gruppen auf, die gegen die deutsche Gesetzgebung verstoßen dürften. Grund genug für die engagierte Bloggerin den Mitinvestoren der Plattform, in diesem Fall mal Samwer Brüder genannt, einen offenen Brief zu schreiben, der bei mangelnder Reaktion mit einer Anzeige droht. Die Adressaten begründen sich damit, dass Facebook keine speziellen Ansprechpartner in Deutschland vorhält, sondern ausschließlich über ein Pressebüro ansprechbar ist. Sehr sinnvoll also, sich in diesem Fall an die Geldgeber zu wenden, auch wenn dieser nicht direkt für das Zustandekommen der Inhalte verantwortlich ist.
Innerhalb einer gesetzten Frist von einer Woche hat Facebook die Möglichkeit die entsprechenden Profile aus dem Netzwerk zu entfernen und die jeweiligen User zu sperren. Zudem sollen die Nutzungsrichtlinien der Plattform eindeutig auf eine Distanzierung von rechtem Gedankengut hinweisen und dieses generell untersagen.
Tatsächlich reagierte Facebook bereits und hat erste Inhalte gelöscht. Zudem erfolgte eine erste Stellungnahme des Facebook-Sprechers Barry Schnitt, in der sich Facebook eindeutig von den angeprangerten Inhalten distanzierte und verifiziert, dass alle gegen die Regeln verstoßenden Inhalte umgehend gelöscht werden.
Lanu verzeichnet mit ihrem Artikel also erste Erfolge. Ob ihr diese allerdings schon reichen werden ist eher fraglich.
Google Streetview Crash Test Challenge
April 14th, 2009 • News, Web • 5 comments
Ein normaler Unfall kann schon sehr unangenehm sein. Hat man dann noch eine extrem teure Kamera auf dem Wagen wird es richtig übel. Im folgenden Fall kann man die Angelegenheit noch nicht einmal vor seinem Arbeitgeber vertuschen.
Das Google Streetview Fahrzeug fährt auf eine extrem niedrige Brücke zu. Clevere Fahrer vergleichen jetzt die Brückenhöhe mit der Höhe des Fahrzeuges.

Den Höhenvergleich kann man in der Eile aber auch vergessen, wie in diesem Fall. Die Kamera rauscht gegen die Brücke und klappt nach hinten.

Hier sehen wir jetzt nur noch das Heck des Streetview Fahrzeuges.

Interessanterweise scheint die Befestigung der Kameras flexibel zu sein und nach einem Crash selbständig wieder in die optimale Ausgangsposition zurück zu klappen.

tunesBag: Musik uploaden und mit Freunden teilen
April 10th, 2009 • News, Web • 5 comments
tunesBag ist ein neuer Service, der von unseren Nachbarn aus Österreich entwickelt wurde. Hinter der Plattform stecken Hansjoerg Posch, Hannes Harborth und Gerhard Guenther.
tunesBag basiert auf einer relativ einfachen Idee. Kostenlos registrierte Mitglieder können im Rahmen ihres Accounts Musikdateien hochladen, Playlists erstellen und diese mit Freunden teilen. Der Vorteil liegt dabei auf der Hand: hat man seine Musikbibliothek einmal in tunesBag importiert, so ist sie überall verfügbar. Dementsprechend liefert tunesBag einen kompletten Mediaplayer, der sogar in der Lage ist Videos abzuspielen. Der Download der Songs ist nicht möglich, was tunesBag aber auch zu einer Filesharing Plattform verkommen lassen würde.

Das Interface ist einfach aufgebaut und erinnert ein wenig an iTunes. Optisch könnte hier meiner Meinung nach noch nachgebessert werden. Ein sehr simples und nicht besonders ansprechendes Design, dafür aber funktional.
Sehr gelungen ist die Integration in verschiedene Social Media Dienste. So kann tunesBag nahtlos in Twitter, Facebook und Last.FM integriert werden. Zudem kann tunesBag mit iTunes und Winamp gekoppelt und die komplette Bibiliothek der Player hochgeladen werden. Zurzeit ist so ein Gesamtupload von maximal 7GB möglich. Auf Anfrage kann dieses Limit aber kostenlos erweitert werden.

Momentan befindet sich tunesBag noch in der Betaphase, die Registrierung ist nur über einen Invitation Code möglich.