Google Voice App verschwindet aus dem Apple AppStore
Juli 28th, 2009 • Mobilfunk, News, Web • 3 comments
Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Angeblich dupliziert die Google Voice Applikation GV Mobile einige Features des iPhones (z.B. die SMS Funktion) auf unnötige Art und Weise und wird deshalb des AppStore Landes verwiesen. Interessanterweise wurde diese Applikation von Phil Schiller (Head of Marketing bei Apple) persönlich für den AppStore zugelassen. Googles eigene Google Voice Applikation wurde von vornherein schon abgelehnt.
So wie es aussieht, versuchen Apple und der US Provider AT&T mit aller Macht alternative Kommunikationsmittel vom iPhone fernzuhalten, ohne dabei Rücksicht auf die Belange und Wünsche der Käufer zu nehmen, die für einen sehr hohen Betrag ein Smartphone erworben haben, was laut Werbung so ziemlich alles kann. Schaue ich mir Apples AppStore Politik der letzten Monate an, so taucht doch die ein oder andere Regenwolke über der wunderbaren Apple Welt auf.

Twitter: Sixt mag sich selbst am liebsten
Juli 28th, 2009 • News, Web • 20 comments
Gestern habe ich Sixt und die schnelle Umsetzung von Marketingmaßnahmen beim Autovermieter ja noch ihn hohen Tönen gelobt. Bis dato war ich auch tatsächlich ein wenig beeindruckt.
Heute habe ich dann per Tweet von @Sun4Startups die neue Logowall des Unternehmens bei Twitter gesehen und fand den Laden eher lustig. Sixt steigt (wie viele andere Unternehmen) in die Twitterwelt ein und versteht das System noch nicht so ganz.
Liebe Sixt Marketer,
Twitter ist im Corporate Marketing Sinn ein Tool zur Schaffung einer Kommunikationsbasis zwischen Unternehmen und potenziellen Konsumenten. Die interne Unternehmenskommunikation gehört eher auf eine andere Plattform, oder in private Timelines. Sich ausschließlich selbst zu folgen und eine dementsprechende Logowand auf der eigenen Profilseite aufzubauen, sieht nicht nur total beknackt aus, sondern macht parallel auch relativ wenig Sinn.

Autovermieter Sixt mit nem guten Tipp für Ulla Schmidt
Juli 27th, 2009 • News, Web • 11 comments
Das nenne ich schnell. Kaum wird Ulla Schmidt in Spanien der dicke Dienstwagen unterm Popo weggeklaut, hat Autovermieter Sixt auch schon einen guten Tipp für Schmidts nächste Spanienreise am Start. Mit dem “dezenten” Hinweis, dass es Sixt auch in Spanien gibt, hat Sixt erstklassig per Word-of-mouth auf das Tagesereignis reagiert. Für Ulla Schmidt gilt dabei das gute alte Sprichwort: “Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.”

Noch eimal kurz zum Hintergrund, für alle Leute die den Spaß nicht mitbekommen haben:
Ulla Schmidt (Bundesministerin für Zweiklassen-Gesundheit) hat im Zuge ihres Urlaubs ihren Fahrer mit ihrem Dienstwagen nach Spanien fahren lassen. Sie selber ist per Flugzeug nachgekommen. Dummerweise wurde die schicke S-Klasse vor Ort gestohlen.
Frau Schmidt ließ dazu erklären, dass sich die Kosten für Fahrer und Wagen im Zuge dieses Trips auf lediglich 500,- Euro beschränkt haben. Da sie während ihres Urlaubes auch zwei offizielle Termine in Spanien im Kalender hatte, war die Überführung des Wagens nach Spanien nicht nur zweckmäßig, sondern auch rechtlich einwandfrei.
Spotify App – Musik streamen mit dem iPhone
Juli 27th, 2009 • News, Web • 8 comments
Jetzt wird es spannend. Spotify wird schon eine ganze Weile als möglicher iTunes Killer gehandelt, sollte das schwedische Startup eine Applikation für iPhone und iPod Touch in den Apple Store bringen. Genau diese App liegt seit heute bei Apple zur Freigabe vor.

Die Spotify App wird das iPhone in die Lage versetzen auf eine Datenbank von momentan 6 Millionen Songs zuzugreifen und diese über das Smartphone zu streamen. Das Ganze läuft logischerweise über eine Online-Verbindung, kann aber auch (und das ist in meinen Augen das beste Feature) komplette Playlists zwischenspeichern, um diese auch ohne Internet-Verbindung abspielen zu können. Insgesamt lassen sich so auf dem iPhone und iPod Touch bis zu 3.333 Songs speichern, was 10 Tagen durchgängiger Musik gleichkommt.
Fraglich ist nur, ob Apple die Spotify App für den Apple Store zulassen wird. Sollte es dazu kommen, wird Spotify eine sehr nette und vor allem kostenlose Alternative zu iTunes Store sein. Zwar wird man die über Spotify gestreamten Songs nicht wirklich besitzen (ein extrerner Zugriff ist nicht möglich), aber das stört viele User mittlerweile kaum noch. Immerhin geht es primär um den Hörgenuss.
Bei uns in Deutschland wird es wahrscheinlich wieder zu einigen Problemen mit der beliebten GEMA kommen. Ähnlich wie schon bei YouTube, könnten viele Songs für deutsche User gesperrt sein. Ein Umstand der sich hoffentlich bald beheben lässt. Auf Dauer ist der Ausschluss deutscher User von zahlreichen Musikangeboten im Netz nicht mehr tragbar.
Kommt das Apple Tablet schon im September?
Juli 27th, 2009 • News, Tech • 2 comments
Die Gerüchteküche brodelt ja eigentlich kontinuierlich wenn es um Apple geht. Diesmal scheint der Gerüchtetopf aber schon fast überzukochen.
Angestoßen von der Financial Times, ist das Internet heute morgen voll von Meldungen zum neuen Apple Tablet. So scheint Apple momentan in Verhandlungen mit den 4 großen Plattenfirmen EMI, Sony, Warner und Universal zu stehen und über ein neues Konzept namens “Cocktail” zu debattieren. Eigentlich mal wieder eine feine Idee: Gekaufte Songs aus dem iTunes Store werden in einem Paket an den Mann gebracht, welches gleichzeitig auch das Video zum Song, Lyrics und Zusatzinformationen mitbringt.
Um diesen “Song-Cocktail” jetzt auch ordnungsgemäß präsentieren zu können, soll es wohl ein Apple Surf Tablet geben, welches laut Golem noch in diesem Jahr auf den Markt kommen könnte. Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft versteht sich.
Jetzt könnte ich hier mit einer ganzen Reihe technischer Spezifikationen aufwarten, die sich für das Apple Tablet bereits auf vielen Seiten finden lassen. Da diese in der Regel aber auch nur zur Gerüchteküche gehören und größtenteils einfach ausgedacht sind, verkneife ich mir das. Drehen wir lieber eine kleine Runde durchs Traumland und sehen uns an, wie das Apple Tablet aussehen könnte, bzw. wie wir es gerne hätten:




Ich habe nicht die leiseste Ahnung, ob ich das gute Stück wirklich brauche, obwohl ich ein absoluter Apple Narr bin. Die ohnehin schon clever eingestielten Verkäufe im iTunes Store dürfte Apple damit aber tatsächlich gut ankurbeln können.
Deutsche Post erfindet Email
Juli 24th, 2009 • News, Web • 10 comments
Na ja, nicht ganz, aber fast. Ich bin ganz beeindruckt von dem, was ich gerade auf Golem lesen konnte und jetzt erfreulicherweise meinen Lesern mitteilen kann.
Liebe Leser,
das Internetzeitalter wird eine Revolution erleben. Dachten wir bis gestern beim Thema Revolution noch an Google Wave, so ist es heute die Deutsche Post, die mit einer völlig neuartigen Idee um die Ecke kommt. Die Damen und Herren haben eine Kommunikationsform entwickelt, bei der eine Person (nennen wir sie A) im Internet eine Nachricht schreiben kann, die von der Deutschen Post dann an den Empfänger (nennen wir ihn B) weitergeleitet wird. Fantastisch!
Zitat bei Golem:
Jürgen Gerdes, im Vorstand der Deutschen Post DHL für das Thema Brief verantwortlich, hält dies für ein “wegweisendes neues Produkt der Zukunft”. Er will mit dem Brief im Internet die “Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit, die man mit der Post verbindet, auch ins Internet transferieren”.
Ok, ich muss zugeben, dass die Post noch das ein oder andere Feature mit in die Idee reingepackt hat. Sollte der Empfänger keinen Internetanschluss haben, so wird der Brief von der Post ausgedruckt und an den Empfänger per Briefträger gesendet. Ob dieses Feature allerdings reicht, um das ein oder andere Steuergeld zu vermehren, sollte man meiner Meinung nach überdenken. Aber immerhin schön, dass die Post festgestellt hat, dass es das Internet schon gibt. Eventuell hätten wir es sonst schon bald mit einer sensationellen Neuentwicklung zu tun.
Verzauberter Werbesong für Microsofts Bing
Juli 23rd, 2009 • News, Web • 3 comments
Für die hauseigene Suchmaschine Bing führt Microsoft momentan einen Jingle, bzw. Video Contest durch. Eine durchaus günstige Alternative um an Input und die gleichzeitig notwendige PR zu kommen. Dieser Vorschlag scheint mir aber aus Köln oder San Francisco zu kommen.
Hacktivisten – Die Maus ist stärker als der Schlagstock
Juli 23rd, 2009 • News, Web • 2 comments
Ob diese Dokumentation jetzt rechtmäßig auf Vimeo gehört, oder nicht, sei mal dahin gestellt. Sehr gut ist sie allemal.
Hier handelt es sich um eine Doku zum Thema Hacktivisten, Rebellen im Internet, die von einem arte Filmteam gedreht wurde. Interessant und deutlich zeigend, wie sich die Machtverhältnisse im Zuge des Internetzeitalters drehen können. Massen lassen sich wesentlich schneller mobilisieren und Information werden frei und irgendwann unkontrollierbar weitergegeben. Aktuelle Beispiele wie die Proteste im Iran zeigen deutlich den Wahrheitsgehalt der in der Doku aufgestellten Thesen.
Hacktivisten – Rebellen Im Internet-Doku – Ger from Christian Schnitt on Vimeo.
Viral oder Ernst? Webmaster-4you!
Juli 23rd, 2009 • News, Web • 9 comments
Webdesign ist immer eine Frage des Geschmacks. Immer? Nicht immer. Bei Webmaster-4you sieht man gleich die hochprofessionellen Ansprüche, die Webmaster Roland Suckow an seine eigenen Dienstleistungen stellt. Kunden aus aller Welt arbeiten gerne mit Suckow zusammen, da er nicht nur eine Design-Granate ist, sondern gleichzeitig auch immer am Puls der Zeit. Trends gehen an Suckow nicht vorbei, sondern werden von ihm geschaffen. Wie vielbeschäftigt der Star-Webmaster ist, kann man schon während des Einführungsvideos sehen. Keine Minute bleibt ihm Zeit um seine Dienstleistungen vorzustellen, begeisterte Kunden rücken ihm auf die Pelle.

Wer also auch auf der Suche nach gutem Design gepaart mit hochgradiger state-of-the-art Technologie ist, der ist bei Webmaster-4you perfekt aufgehoben. Hier geht es zu meinem persönlichen Vorbild, welches momentan mit dem Redesign des Crossrange Blogs beschäftigt ist -> klick
Keyword Recherche mit dem Google Wonder Wheel
Juli 22nd, 2009 • Featured, News, Web • 26 comments
Egal ob bei SEO Bestrebungen oder beim Keyword-Advertising über Google Adwords: du bist auf Gedeih und Verderb von einer guten und effektiven Keyword Liste abhängig. Schlecht gewählte Keywords floppen meist bereits schon bei der Zahl der Anzeigeneinblendungen und werfen im Endeffekt schlechte Klickraten mit noch schlechteren Conversions ab.
Nun gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten, wie man an eine geeignete Keywordliste für seine Nische kommen kann. Eine davon ist in Deutschland noch relativ unbekannt, dafür aber hochgradig effektiv: das Google Wonder Wheel. Mit Google Bordmitteln kommt man so recht einfach und zielgerichtet an die entsprechende Keywordliste.
Zunächst müssen wir die US Version der Suchmaschine benutzen und auf Google.com gehen. Das Google Wonder Wheel ist bislang nur auf der anderen Seite des großen Teiches verfügbar. Aber keine Sorge: unsere Recherche funktioniert auch mit deutschen Keywords.
Wir geben nun einige unserer Hauptkeywords in die normale Suchmaske ein, um an unsere Keywordkombinationen zu gelangen. Im Ergebnis sieht das folgendermaßen aus:

Aufgefallen? In der US Version findet man über den Suchergebnissen noch einen “Show options” Link. Klickt man diesen an, so kommt man auf eine neue Seite. Links unten findet man in der Seitenleiste den Link zum Wonder Wheel. Genau da wollen wir hin.
Nun sehen wir schon das wunderbare Wonder Wheel mit den Ergebnissen für unsere Beispiel Recherche zum Thema Spielzeug.

Das schöne daran ist, dass wir die Ergebnisse jetzt immer weiter runterbrechen können, indem wir die verlinkten vorgeschlagenen Keyword-Kombis anklicken. Das Wonder Wheel erweitert sich dementsprechend und schlägt weitere, tiefergehende Kombinationen vor.

So lassen sich letztendlich hochqualifizierte Keyword Kombinationen generieren, die besonders gut im Content Netzwerk performen. Im Grunde ist das Wonder Wheel identisch mit Googles Art und Weise das Thema einer Website innerhalb der normalen Suche zu identifizieren. Die Funktion arbeitet nur exakt andersherum und beantwortet die Frage, welche Kombinationen zu einem fest vorgegebenen Keyword passen.
Woher kommt diese Weisheit?
Diese Strategie wird in den Staaten von den Google Betreuern für Großkunden “unter der Hand” empfohlen. Werbekunden mit hohen Umsätzen haben entsprechende Betreuer, die sich mit um die Optimierung der Accounts kümmern.