Fun follows Gema
August 6th, 2009 • News, Web • 4 comments
Gelackmeiert fühle ich mich manchmal, wenn ich auf meinen täglichen Surftouren durchs Netz immer wieder darauf hingewiesen werde, dass ich Deutscher bin und deshalb an diversen Stellen aus dem internationalen Datenstrom ausgeschlossen bin. Damit das so bleibt, haben die großen Musikkonzerne nicht nur gute Anwälte, sondern auch die Gema an ihrer Seite.
Der schwarzgelbe Pfeilgiftfrosch
Juli 31st, 2009 • Web • 7 comments
Verstehste?
Nicht? Tipp: Schwarz-gelb, rot, Steinfrosch, Steinmeier
Danke, Sascha
Sightseeing mit Google City Tours
Juli 31st, 2009 • News, Web • 7 comments
Sergei Brin und Larry Page kennen mich nicht, wissen aber dennoch immer, was ich gerne mal auf dem Silbertablett präsentiert hätte. Diesmal ist es Google City Tours, ein Feature welches man aktuell in den Googlelabs des amerikanischen Originals bewundern kann.
Internetsperre II: Statistische Werte vs. Demokratie
Juli 31st, 2009 • News, Web • 6 comments
Wie wir ja alle wissen, gibt es Volksentscheide auf Bundesebene in Deutschland nicht einmal auf dem Papier. Zwar wurden hier in der Vergangenheit von Seiten der FDP, den Grünen, der SPD und den Linken entsprechende Vorschläge gemacht, diese aber von CDU und CSU entschieden abgelehnt. Direktdemokratische Elemente sind laut Grundgesetz nur auf Länderebene vorgesehen, was in Bereichen einer Bundesdeutschen Gesetzgebung so viel zur Demokratie beiträgt, wie eine Tasse Wasser zur Bekämpfung eines Wohnhausbrandes.
Mittagspause: Helpdesk im Mittelalter
Juli 30th, 2009 • Tech • 4 comments
Gerade noch rechtzeitig zur Mittagspause bei den Kollegen vom dreizunull Blog gesehen. Wenn der letzte Post schon Retro war, dann ist das hier Ur-Retro:
Computerwerbung: Neulich in der Steinzeit
Juli 30th, 2009 • News, Tech • 9 comments
Darfste gar nicht drüber nachdenken, wie schnell der ganze Computer- und Internetkram sich entwickelt hat. Es kommt mir vor wie “die Tage”, als mein Kumpel Roman die Datasette reingeworfen hat, damit wir in einer Stunde “Winter Games” spielen können. Während der Ladezeit konnte man gut und gerne mal ne Tüte Chips leeren.
Genau wie die Rechner, hat sich auch die Werbung dafür stark geändert. Wer Lust hat mit mir auf eine kleine Zeitreise zu gehen, der ist jetzt herzlich eingeladen.
Apple


Das waren noch heiße Teilchen, die die Kollegen da an den Mann gebracht haben. Merchandising gab es damals natürlich auch schon:


Die ersten “Notebooks”


Der Amiga mit Supergrafik sogar in Farbe

Bill Gates ist noch zufrieden mit seiner Software

Mein Lieblingspapa aus Kindertagen


William Shatner, unser Captain Kirk

Wer ist wohl älter?

Evolution bei Compaq

Getestet: Tweetdeck für iPhone und iPod Touch
Juli 30th, 2009 • News, Web • 2 comments
Bislang habe ich Twitterfon für meine Tweets vom iPhone verwendet. Ich war ganz zufrieden, aber das ein oder andere Feature hat mir dennoch gefehlt. Da ich Tweetdeck schon eine ganze Weile als Desktop-Applikation auf dem Mac verwende, kam mir Tweetdeck für das iPhone gerade recht.
Die kostenlose App habe ich jetzt seit ein paar Tagen im Einsatz und bin sehr zufrieden. Gerade die Möglichkeit mehrere Accounts gleichzeitig zu verwalten und diese auch noch parallel auf dem Display anzeigen zu lassen, erleichtert mir das Twittern ungemein. Da ich beruflich für diverse Marken twittere, bin ich auf diese Funktion dringend angewiesen.
Tweetdeck ist in meinen Augen die bisher ausgereifteste Twitter-App für das iPhone. Funktionen wie die integrierte Twitter-Suche, das Gründen von Gruppen und das mögliche Twittern von Fotos und Links runden hier in meinen Augen die Sache gut ab. Als Bonbon spendiert Tweetdeck noch eine Synchro-Funktion zwischen iPhone und der Tweetdeck Desktop App. Dementsprechend entfällt das doppelte Anlegen von Accounts und das Einrichten der einzelnen Fenster.
Sehr schön gelöst ist das Verschieben der einzelnen Ansichtsfenster. Hier muss der User sich nicht erst umgewöhnen, sondern nutzt die native, vom iPhone vorgegebene Navigationsmöglichkeit.
Die Detailansicht für die Tweets ist sehr gut lesbar und mit allen wichtigen Informationen versehen.
Die Schreiboberfläche ist nichts besonderes, sondern genau dass, was man von anderen iPhone Applikationen gewohnt ist. Schade, die Fläche lässt sich nicht durch drehen des iPhones per Horizontale vergrößern.
Fazit:
Alles in allem ist Tweetdeck für iPhone und iPod Touch sehr zu empfehlen. Twitterfon habe ich mittlerweile vom iPhone verbannt. Wer Tweetdeck ausprobieren will, der findet hier den Donwload -> klick.
Internetsperren: Alle Augen sind auf Horst Köhler gerichtet
Juli 29th, 2009 • News, Web • 36 comments
Die Internetsperren haben für eine so hitzige Debatte in der Onlinewelt gesorgt, wie kaum ein anderes Thema in der näheren Vergangenheit. Viele Politiker, allen vorran die Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, haben es erfolgreich geschafft sich mit diesem Thema kurz vor der Bundestagswahl auf ein Abstellgleis zu bewegen und somit gleich mehrere Generationen gegen sich aufzubringen.
Mit Übereifer und Populismus der untersten Schublade wurden die altbekannten Angstthemen Kinderpornografie und Terrorismus vor einer breiten Öffentlichkeit wieder einmal ausgeschlachtet und als Aufhänger für einen weiteren Kontrollmechanismus über die Regierten genutzt. Dabei bleiben gleich mehrere üble Geschmäckle am Gaumen des regierten Volkes hängen und erinnern so manchen, 40 Jahre lang eingesperrten Deutschen, an längst vergangen geglaubte Tage. Hier wurde ein Gesetz zur Vorlage geschaffen, welches die Einrichtung eines technologisch hochgerüsteten Zensur- und Kontrollapparates legalisiert und seinen Einsatz rechtfertigt. Die Forderungen vieler Politiker mit hochtrabenden Vorstellung, was man alles mit diesem System blockieren und zensieren kann, lassen einem freien Menschen die Haare zu Berge stehen.
Besonders erniedrigend ist es dabei zu wissen, dass diese Ideen zur Vermeidung schädlicher Einflüsse des Internets aus den Köpfen von Menschen entsprungen sind, die nach wie vor glauben, dass das Internet von einem Mann in ihrem Keller bereitgestellt wird, der bei jeder Suchanfrage ein Lexikon zu Rate zieht und die Suchanfrage bearbeitet. Da dieser Mann (auch nach mehrmaligen erfolglosen Suchen) nicht auffindbar war, wird das Internet kurzerhand per System zensiert.
In einem sehr guten Interview des TAZ Redakteurs Ben Schwan mit dem Vorstandsvorsitzender des Verbandes der deutschen Internetwirtschaft Michael Rotert, können wir sehr gut sehen wohin die Reise geht. Da finden wir z.B. ein BKA, das Sperrlisten per Excel-Liste an die Provider schickt, welche auf dem gleichen Weg auch direkt auf Frau von der Leyens “Internet-Präsenz” veröffentlicht werden könnten.
Alle Augen sind jetzt auf den Bundespräsidenten Horst Köhler gerichtet, der das neue Gesetz letztendlich absegnen und unterzeichnen muss. Bislang kam es in der Geschichte der Bundesrepublik nur 8 mal zu einer Situation, in der der Bundespräsident ein Gesetz nicht unterschrieb. Immerhin liegt ein wenig Hoffnung im kritischen Umgang Köhlers mit neuen Gesetzen. Zwei der oben erwähnten acht Verweigerungen gehen auf die Kappe des amtierenden Bundespräsidenten.
Facebook integriert Shops
Juli 29th, 2009 • News, Web • 11 comments
Was StudiVZ lange verpasst hat, hat Facebook meiner Meinung nach bereits übertrieben: die Rede ist von externer Werbung. Ich bin mir schon jetzt bei jedem Klick auf Facebook relativ unsicher, ob ich nun auf Werbung geklickt habe, oder auf das Profil meines besten Kumpels. Erschwerend dazu kommt wahrscheinlich die recht schlechte Usability der Seite.
Jetzt hat Facebook erstmals einen Shop in das System integriert. Auf der Facebook Seite von 1-800-Flowers.com können registrierte User problemlos und ohne Facebook tatsächlich zu verlassen Blumen und kleine Geschenke vom E-Commerce Pionier kaufen. Bereits 1992 (stimmt wirklich) hat 1-800-Flowers.com mit dem Verkauf seiner Waren über das Internet begonnen.
Rein namentlich (sucht man auf Facebook nach 1-800-Flowers) konkurrieren im negativen Sinne einige Seiten und Gruppen mit dem Blumenhändler. So findet man z.B. Gruppen wie “1-800-Flowers Sucks” oder “1-800-flowers-screwed-u-2″. Bleibt also die Frage, ob integrierte Shops tatsächlich etwas in einem sozialen Netzwerk zu suchen haben, oder ob die Monetarisierungs-Maßnahmen von Seiten Facebooks damit nicht ein wenig überdosiert sind?

Via: TechCrunch
Bock auf Retro? Windows 95 auf dem iPhone.
Juli 28th, 2009 • Mobilfunk, News • 21 comments
Jetzt fragt mich bitte nicht, wofür das letztendlich gut sein soll, aber pfiffige Menschen haben Windows 95 auf das iPhone gebracht. Bin aber immer wieder komisch berührt so eine Zeitreise zu sehen. Bei 3 GB war damals meine “riesige” Festplatte voll bis obenhin.