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Wofür man ein Fahrrad auch benutzen kann
Dezember 29th, 2009 • 3 comments News, Web
Tags: china, diebe, fahrrad, mann, räuber
Bislang habe ich mich immer auf mein Fahrrad gesetzt und bin ne Runde um den Stausee gefahren. Ich hatte ja keine Ahnung, was für eine gefährliche Waffe ich da unterm Hintern habe. Ab heute habe ich meinen Drahtesel während des Schönheitsschlafs immer unterm Kopfkissen liegen. Diebe sollten sich also warm anziehen. Anschauen.
Browser Pong und der ganze Browser spielt (verrückt)
Dezember 23rd, 2009 • News, Web
Ein kleines Schmankerl der Internetwelt zum Feierabend. Wer (wie ich) auf die guten alten Spiele wie Pong oder Alien Invasion steht, wird mit Browser Pong seine helle Freude haben. Ich jedenfalls war sehr überrascht, als sich plötzlich 3 weitere Browserfenster öffneten und der ganze Desktop anfing Pong zu spielen. Macht Spaß, musste dir ansehen:

Buzzriders oder wie man ein Projekt in den Sand setzen kann
Dezember 23rd, 2009 • 9 comments News, Web
Tags: basicthinking, buzzriders, robert basic, Twitter
Hossa, jetzt hängt der Schneider sich wieder ordentlich zu weit aus dem Fenster und wird wahrscheinlich gleich entsprechend abgewatscht. Macht nichts, denn immerhin ist das hier meine Spielwiese.
Diesmal soll es um unseren alten Bloggerkollegen Robert Basic gehen, den ich einst sehr schätzte. Robert hatte einen erfolgreichen Blog, mit dem hoher Umsatz bei fraglichen Posts zu erzielen war. Der Blog wurde verkauft, Robert gehyped und um die ein oder andere Penunse reicher. Er wurde neudeutsch also lobolized.
Robert nutzte seine Chance und kündigte gleich ein neues Projekt namens Buzzriders an, welches das Internet vollkommen auf lokaler Ebene revolutionieren sollte. Lief nicht so richtig an, deshalb muss man sehen, dass man im Gespräch bleibt (an diesem Artikel sieht man, dass das tatsächlich gut funktioniert). Warum sollte man also seiner Kreativität freien Lauf lassen, wenn man eine Idee schon einmal erfolgreich umsetzen konnte? Schnell nachgeschaut, was noch zu veräußern ist und den eigenen Twitter-Account zum Kauf angeboten. Die Resonanz ist berauschend und Kleinbloggersdorf hat wieder Futter für neue Posts. Einen sehr interessanten Post zum Thema Account Verkauf und Wertigkeit eines Twitter-Accounts hat der Kollege Oliver Gassner geschrieben. Da gibt es von meiner Seite aus nichts mehr hinzuzufügen.
Doch was ist aus Buzzriders geworden? Warum ist das Projekt noch nicht am Start? Was hat Rob Almighty falsch gemacht? Meine 2 Cents zum Thema:
Der richtige Zeitpunkt über ein Projekt zu sprechen
Den richtigen Zeitpunkt hat Robert irgendwie verpasst. Er hat bereits alle Informationen aus dem Fenster geschleudert bevor er auch nur einen Nanopartikel Projekt am Start hatte. Weder Domain, noch Code, noch Design, noch Logo, noch überhaupt. Der Effekt sollte eigentlich jedem Netzmenschen klar sein: die Leute hören auf sich für das Projekt zu interessieren, bevor die Beta rausrollt. Das Internet ist das schnelllebigste Medium überhaupt. Informationen und Konzepte sind genauso schnell wieder verschwunden, wie man sie dem User um die Ohren geknallt hat.
Die Einfachheit einer Idee
Einstein hatte eine komplizierte Idee, aber auch die richtige Zielgruppe dafür. Gute Projekte im Netz sind einfach und mit wenigen Worten erklärt und für den User schnell zu verstehen. Robert hat es erst mit “genaueres kann ich noch nicht sagen”, dann mit “die Idee ist noch nicht ganz ausgereift”, dann mit “die Idee wird demokratisch aufgebaut” und endlich mit einem schwer zu verstehenden “Konzept” versucht. Bis heute weiß noch niemand genau was Buzzriders überhaupt werden soll und warum man Buzzriders braucht.
Überbewertung der eigenen Person
Jetzt komme ich zum eigentlichen Punkt. Die Überbewertung der eigenen Person. Sicherlich hat Robert in der Vergangenheit einen einmaligen Coup in der Blogosphäre gelandet und damit polarisiert. Das war´s dann schon. Der geplante Verkauf des Twitter-Accounts lässt mich aber an seiner persönlichen Einschätzung der eigenen Lage zweifeln. Was macht den Account so wertvoll? Ist es die Tatsache, dass er Robert Basic gehört hat oder sind es die vielen sinnvollen Tweets, die Robert über diesen Account abgesetzt hat? Ich habe irgendwann aufgehört Robert bei Twitter zu folgen, weil mich gute Bassläufe und seine Lieblingslieder zum 20. Mal pro Tag einfach nicht mehr interessiert haben. Auch wenn sie von Robert kommen.
Optik und Usablity
Bei aller Liebe zu OpenSource und gemeinschaftlich entwickelten Projekten, aber das Auge spielt ebenfalls eine große Rolle beim Erfolgskonzept. Wikipedia ist die einzig mir bekannte Seite, die es mit einem beschissenen Design und schlechter Usability wirklich weit gebracht hat. Schaue ich mir die bisherigen minimalen Resultate der Buzzriders Community an (z.B. das existierende Wordpress Theme), so kann ich mir kaum vorstellen, dass ich mich optisch animiert fühlen werde mich zu engagieren, die Seite zu lieben und immer wieder zu besuchen. Genauso wird es einer Vielzahl von Usern gehen.
Zum Schluss…
…wünsche ich Robert dennoch viel Glück und den nötigen Buzz sein Projekt noch vor der Geburt am Leben zu halten. Eine Chance hat er. Bei digitalpublic ist Robert übrigens selbst zu Wort gekommen und spricht über seine Beweggründe den Twitter Account zu verkaufen. Aus Gründen der nötigen Objektivität sollte man dort mal vorbeischauen.
Android oder Apple? HTC Hero oder iPhone?
Dezember 23rd, 2009 • 12 comments News, Web
Tags: android, Apple, hero, htc, iPhone
Ein neues Smartphone steht an und ich stehe momentan vor einer Kaufentscheidung, bei der ich euch gerne um eure Meinung fragen würde. Für mich kommen momentan nur zwei Betriebssysteme in Frage: Android und Apple. Windows Mobile hatte ich mal, werde ich aber in Zukunft wahrscheinlich nie wieder haben und auch mit Symbian S60 war ich nicht zu 100% zufrieden.
Mein bisheriges Handy ist ein Nokia E71, welches mir sehr gute Dienste geleistet hat und ein hervorragendes Businesshandy ist. Die Nachteile liegen hier in erster Linie an den nur rudimentär vorhandenen Möglichkeiten zum Social Networking, der fehlenden Darstellung von HTML Mails und dem sehr schlechten OVI Store (Nokias AppStore). Für Twitter hatte ich bisher z.B. 3 Applikationen auf dem Gerät installiert, weil jede ein Feature bot, welches die anderen nicht hatten. App-Jumping also.
Zu den Top Favoriten gehören jetzt das Apple iPhone und das HTC Hero, welches unter einem Android System läuft. Beide Geräte scheinen wie immer ihre Vor- und Nachteile zu haben:
Apple iPhone
+ stylish
+ extrem erweiterbar über den Appstore
+ sehr guter Browser für ein Smartphone
+ gute Verarbeitung
- kein Multitasking (Programme können nur nacheinander ausgeführt werden)
- hohe Anschaffungskosten
- Einschränkung der softwareseitig nutzbaren Hardware durch Apple
HTC Hero
+ echtes Multitasking
+ niedrige Anschaffungskosten
+ offenes Betriebssystem
+ absolut auf Networking ausgerichtet
- weniger Style bezüglich der Hardware
- etwas kompliziertere Benutzerführung
- nicht ganz perfekte Integration in meine Macs
Der finanzielle Unterschied zwischen den Geräten liegt hierbei nicht etwa bei 50 Euro, sondern bewegt sich gleich im Bereich mehrerer hundert Euros, wenn man nicht das 3G, sondern das iPhone 3Gs nimmt. Fraglich ist zudem, ob wir nicht alle ein wenig appleized sind und gute Geräte links und rechts vom Apfel gar nicht mehr richtig wahrnehmen?
Ich würde mich freuen eure Meinung zum Thema zu lesen. Gebt mir ein wenig Unterstützung auf dem Weg zur endgültigen Kaufentscheidung.
10 Regeln: Social Media für regionale Unternehmen
Dezember 21st, 2009 • 18 comments Featured, News, Web
Tags: lokal, mittelstand, regional, social media marketing, unternehmen
Social Media Marketing ist eine mehr oder weniger nationale oder internationale Geschichte. Aber auch für den Autohändler um die Ecke oder das Möbelhaus hinter dem nächsten Hügel kann sich Social Media Marketing durchaus lohnen. Dabei gelten 10 goldene Regeln, die den Erfolg der Kampagne nicht garantieren, aber definitv für neue Kunden sorgen:
Regel 1: Bei der Accounterstellung wie große Unternehmen agieren
Für regional operierende Unternehmen ist es genauso wichtig wie für große Firmen möglichst überall dabei zu sein, wo der Kunde sich sozial vernetzt. Die Kosten für die Accounts bei Facebook, Twitter und Co. liegen ja bekanntlich auf dem Nullpunkt, fällt nur die Contentversorgung an. Aber wer hat gesagt, dass Neukundenakquise einfach ist?
Regel 2: Klasse statt Masse
Natürlich ist es eine feine Sache möglichst viele Twitter Follower oder Facebook Fans zu haben nur bringen dem Autohaus Mustermann aus Meerbusch Follower aus Ohio herzlich wenig. Versuche Menschen in deiner Umgebung zu finden, die auf den Plattformen unterwegs sind, kontaktiere diese Menschen und kommuniziere mit ihnen. Facebook bietet eine wunderbare Suchfunktion, die dir die regionale Filterung ermöglicht und auch Twitter kann über entsprechende Tools aufgebohrt werden. Für Twitter sei dir hier www.refollow.com ans Herz gelegt.
Regel 3: Regional posten
Wenn du regional operierst, dann poste auch regional. Allgemeine Informationen sind schön, regionale Informationen interessieren deine Zielgruppe aber wesentlich mehr. Kommst du aus Eschweiler, dann schreibe wie schön der Weihnachtsmarkt in Eschweiler dieses Jahr war. Kommst du aus Bochum, dann schreibe wie interessant die neue Premiere im Schauspielhaus gewesen ist. Damit kommen wir auch direkt zur nächsten Regel…
Regel 4: Verzichte auf “nur Unternehmensinformationen”
Viele große Unternehmen sollten diese Regel genauso beachten, wie die kleinen und mittelständischen. Ein häufiger Fehler liegt darin, dass bei Social Media Kampagnen fast ausschließlich Unternehmensinformationen gepostet werden. Das Resultat ist in der Regel eine nicht funktionierende Kommunikation zwischen User und Unternehmen. Frage dich bei deinen Posts immer, ob ein User eventuell etwas darauf antworten kann. Kann der User auf deinen Post reagieren und kommt so eine Kommunikation auf? Du wirst als Gersprächspartner nur per Dialog, nicht per Monolog ernst genommen.
Regel 5: Nur die besten Angebote
Es macht keinen Sinn, wenn du neben oben genannter Kommunikation deine komplette Angebotspalette postest. Suche dir deine besten Angebote raus und versuche diese regelmäßig, aber nicht zu häufig zu pushen. Zu viele Angebote machen deine Kommunikation absolut uninteressant.
Regel 6: Regionale Gruppen
Schaue bei den diversen Plattform ausgiebig nach bereits existierenden regionalen Gruppen. Gibt es bei Facebook schon eine Gruppe deiner Heimatstadt? Findest du bei StudiVZ schon eine Gruppe deiner Region? Wenn ja, dann werde umgehend Mitglied und beteilige dich intensiv an der Kommunikation. Wenn nein, dann ist das ein Glücksfall. Du kannst eine eigene Gruppe gründen und diese entsprechend moderieren. Wo wir gerade bei moderieren sind: achte auch hier auf eine moderate Präsentation deines Unternehmens. Weniger ist hier oft mehr.
Regel 7: Regionale Plattformen
Es gibt bereits eine ganze Reihe von regionalen Plattformen und Katalogen im Netz. Diese gilt es zu finden und hier zu partizipieren. Die gute alte Tante Google bietet dir hier eine große Unterstützung auf deiner Suche. Suchanfragen wie “Community Musterstadt”, “Webkatalog Musterstadt” oder “Branchen Musterstadt” bieten dir einige gute Ergebnisse. Aber auch die jeweilige IHK bietet zumeist eine Plattform, in welche man sich eintragen kann. Für das Ruhrgebiet sei dir hier übrigens das Branchenportal Ruhr2.de empfohlen, in welchem du dein Unternehmen mit einer komplett eigenen Seite darstellen und empfehlen kannst.
Regel 8: Schreibe Keyword optimiert
Wenn du Dachdecker aus Witten bist, dann hast du mit dieser Bezeichnung schon eine relevante Keyword-Kombination für dich gefunden. “Dachdecker Witten” wird wahrscheinlich in dieser Region häufig von Menschen auf der Suche nach einer neuen Bedachung genutzt. Solltest du also bloggen, so ist eine recht häufige Verwendung dieser Kombination schon fast Pflicht. Blogs und Profile sollten immer SEO technisch auf solche Kernkombinationen optimiert werden.
Regel 9: Zeige deine Erfolge
Der Teufel scheißt immer auf den dicksten Haufen. Lass die Menschen in den Netzwerken an deinen Erfolgsgeschichten teilhaben. Wenn du einen großen Auftrag mit Firma XYZ abgewickelt hast, dann gehört diese Information sicherlich in deinen Blog. Hat dein Bauunternehmen ein besonderes Objekt fertiggestellt, dann zeige es deinen Lesern. Wichtig ist nur, dass du diese Art von Referenzwerbung mit deinen Kunden absprichst und ihr Einverständnis einholst.
Regel 10: Nicht aufgeben
Social Media Kampagnen gelangen nicht innerhalb von nur zwei Tagen zum Erfolg. Der Aufbau von Profilen mit einer interessanten Kontaktdichte dauert eine Weile und erfordert eine Menge Arbeit. Arbeit, die sich nur lohnt, wenn du nicht vorzeitig aufgibst. Große Unternehmen haben entweder eine Agentur für die Kampagnen oder erledigen das inhouse mit eigenen Mitarbeitern. Diese können sich die Arbeit aufteilen. Bei dir sieht das anders aus. Du bist in der Pflicht regelmäßig für neue Inhalte zu sorgen und immer wieder am Erfolg deiner Kampagne zu arbeiten. Lass dich nicht von ersten Fehlschlägen entmutigen, sondern behalte dein Ziel im Auge. Ein vorzeitiges Abbrechen der Arbeiten aus Lustlosigkeit und fehlender Motivation entspricht ganz klar in den Sand gesetzter Arbeit und Zeit. Ich wünsche dir viel Glück und drücke dir die Daumen.
Das neue Adzine ist raus
Dezember 18th, 2009 • 2 comments News, Web
Tags: adzine, online marketing, werbung
Über einen schnöden Newsletter zu schreiben ist ja bekanntlich eher langweilig. Beim Adzine sieht das anders aus, da dir hier echter Mehrwert geboten wird.
Die Redaktion hat soeben die neue Adzine Newsletter Ausgabe Nr.49 vom Stapel gelassen. Ich bin schon einige Zeit Adzine Leser und kann jedem Online Marketer nur empfehlen auch einen Blick hinein zu werfen.
Thematisch hat die neue Ausgabe mal wieder einiges zu bieten. Unter anderem geht es um das Outsourcing bei der Content-Beschaffung und neue Werbemöglichkeiten im Display Advertising. Verspricht also interessant zu werden.
Zur Adzine Website geht es hier -> klick!
Facebook Daten für die Öffentlichkeit sperren
Dezember 17th, 2009 • 2 comments News, Web
Tags: Datenschutz, datenschützer, Facebook, profilangaben, suchmaschinen
Nicht jeder hat wohl Interesse daran seine Profildaten bei Facebook der kompletten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. So haben nicht nur andere Facebook User in den Standardeinstellungen einen Zugriff auf die Angaben im Profil, sondern auch Suchmaschinen. Ein Supergau für Datenschützer, auch wenn der Besucher die Daten bewusst in ein öffentliches Netzwerk eingestellt hat. Die Einstellungen zur Privatsphäre sind bei Facebook genau so gut zu finden wie alles andere. Eben die übliche schlechte Usability beim Netzwerk.
Deshalb fand ich einen neuen Spiegel Online Artikel gar nicht schlecht, zu dem ich über Rolf Schaumburgs Blog gelangt bin und den ich euch an dieser Stelle nicht vorenthalten möchte.
Wen also interessiert, wie er effektiv seine Daten bei Facebook vor Suchmaschinen und anderen Nutzern schützen kann und wo der ein oder andere Fallstrick in dieser Sache liegt, der klickt einfach -> hier.
Kopenhagen muss Konsequenzen haben
Dezember 17th, 2009 • 3 comments News, Web
Tags: demonstranten, demonstration, klimagipfel, kopenhagen, polizei
Wir alle kennen die Bilder, die noch vor kurzer Zeit per Twitter, YouTube und Co. aus dem Iran zu uns gelangt sind. Menschen demonstrieren für ihre Rechte, für eine bessere Welt. Wir alle waren entsetzt über diese Bilder, unsere Regierungen haben das Verhalten der dortigen Machthaber gerügt.
Kopenhagen ist nicht der Iran, Kopenhagen ist nicht weit weg, Kopenhagen gehört zu einem westlichen Land, in dem Menschenrechte als gesichert galten. Angesichts der Bilder, die wir vom Klimagipfel zu Gesicht bekommen, stelle ich zumindest letzteres in Frage. Ich habe den Film aus meinem letzten Post ganz bewusst auch in diesen Beitrag eingebaut, weil ich möchte, dass möglichst viele Leser sehen was vor unserer Haustür passiert: friedliche Menschen demonstrieren für eine klimafreundliche Welt und werden auf menschenverachtende Art und Weise geschlagen, mit Reizgas besprüht und misshandelt. Das passiert nicht etwa wieder einmal in weiter Ferne, sondern direkt in unserer Nachbarschaft. Da sitzen nicht etwa Diktatoren und religiöse Fanatiker in der Kommandoebene der Polizeikräfte, sondern angebliche Demokraten, die den Schutz Schwächerer per Eid geschworen haben.
Kopenhagen muss Konsequenzen haben. Sowohl für die befehlsgebende Ebene, als auch für jeden einzelnen Polizisten, der an den Übergriffen beteiligt war. Hier gilt nicht das Gebot eines durchzuführenden Befehls, sondern das Gebot der Menschlichkeit. Ich habe nicht besonders viel in dieser Welt zu sagen, aber als Bürger Europas erwarte ich von meiner und der dänischen Regierung eine schnelle Aufklärung der Vorkommnisse und eine adäquate Bestrafung der Täter. Es ist schön zu wissen, dass ich nicht alleine bin mit dieser Forderung. Lasst uns nicht aufhören den Druck auf die gewählte Macht aufrechtzuerhalten. Wir dürfen Bilder wie diese nicht vergessen.
So sieht es aus, wenn friedliche Menschen in Kopenhagen demonstrieren
Dezember 17th, 2009 • 12 comments News, Web
Tags: demonstration, klimagifel, kopenhagen, menschenrechte
Klimagipfel in Kopenhagen, ranghohe Politiker und – friedliche Demonstranten, die für die längst notwendigen Veränderungen im Umgang des Menschen mit dem Klima demonstrieren. Es tut weh zu sehen wie die Staatsgewalt gegen friedfertige Menschen vorgeht, wie Menschenrechte in einem “westlichen” Land mit Füßen getreten werden. Es erschreckt zu sehen wie unbewaffnete Menschen mit Hilfe roher Gewalt von ihren grundlegenden Rechten der freien Meinungsäußerung und der Versammlungsfreiheit abgehalten werden.
Politik und Industrie sollten aus dem 5 Sterne Bereich ihrer eigenen Klimagipfelunterkünfte hinausschauen und mit Scham die Vorgänge rund um die Tagungsorte betrachten. Die Distanz zwischen Volk und Regierung ist heute wieder gewachsen.
Deutsche Marken auf Twitter: Ziel verfehlt, setzen, sechs.
Dezember 16th, 2009 • 9 comments News, Web
Tags: deutsche, kommunikation, marken, Twitter
Ein barscher Titel für einen barschen Blogpost, aber manchmal kann ich einfach nicht anders. Rein beruflich schaue ich mir fast täglich das bunte Treiben deutscher Marken auf Twitter an. Listen dazu gibt es genug im Netz und Unternehmen sind mittlerweile auch genügend im kommunikativen Vogelkäfig vorhanden.
Dabei lässt sich zunehmend beobachten, dass Marken zwar verstärkt auf Kommunikation per Twitter setzen, dabei das Prinzip Twitter aber in keiner Weise verstanden haben. Von kompletten Social Media Anstrengungen auf anderen Plattformen mal ganz abgesehen (das würde wahrscheinlich einen ganzen Blog füllen). Einige Beispiele aus der Praxis: