Archive for Tech
Windows 7 unterstützt jetzt Mouse
Oktober 31st, 2009 • 4 comments News, Tech
Tags: Apple, Betriebssystem, maus, mouse, osx, windows 7
Ich bin schwer beeindruckt von der momentanen Windows 7 Werbekampagne. Irgendwie scheinen die Microsoft Jungs jetzt sehr volksnah und gehen auf die Bedürfnisse der User ein. Endlich versteht jemand, was der Computer-Nutzer von heute benötigt, um produktiv durch den Alltag zu gehen.
Mittagspause: Helpdesk im Mittelalter
Juli 30th, 2009 • 4 comments Tech
Tags: helpdesk, mittelalter
Gerade noch rechtzeitig zur Mittagspause bei den Kollegen vom dreizunull Blog gesehen. Wenn der letzte Post schon Retro war, dann ist das hier Ur-Retro:
Computerwerbung: Neulich in der Steinzeit
Juli 30th, 2009 • 9 comments News, Tech
Darfste gar nicht drüber nachdenken, wie schnell der ganze Computer- und Internetkram sich entwickelt hat. Es kommt mir vor wie “die Tage”, als mein Kumpel Roman die Datasette reingeworfen hat, damit wir in einer Stunde “Winter Games” spielen können. Während der Ladezeit konnte man gut und gerne mal ne Tüte Chips leeren.
Genau wie die Rechner, hat sich auch die Werbung dafür stark geändert. Wer Lust hat mit mir auf eine kleine Zeitreise zu gehen, der ist jetzt herzlich eingeladen.
Apple


Das waren noch heiße Teilchen, die die Kollegen da an den Mann gebracht haben. Merchandising gab es damals natürlich auch schon:


Die ersten “Notebooks”


Der Amiga mit Supergrafik sogar in Farbe

Bill Gates ist noch zufrieden mit seiner Software

Mein Lieblingspapa aus Kindertagen


William Shatner, unser Captain Kirk

Wer ist wohl älter?

Evolution bei Compaq

Kommt das Apple Tablet schon im September?
Juli 27th, 2009 • 2 comments News, Tech
Tags: Apple, surf tablet, tablet
Die Gerüchteküche brodelt ja eigentlich kontinuierlich wenn es um Apple geht. Diesmal scheint der Gerüchtetopf aber schon fast überzukochen.
Angestoßen von der Financial Times, ist das Internet heute morgen voll von Meldungen zum neuen Apple Tablet. So scheint Apple momentan in Verhandlungen mit den 4 großen Plattenfirmen EMI, Sony, Warner und Universal zu stehen und über ein neues Konzept namens “Cocktail” zu debattieren. Eigentlich mal wieder eine feine Idee: Gekaufte Songs aus dem iTunes Store werden in einem Paket an den Mann gebracht, welches gleichzeitig auch das Video zum Song, Lyrics und Zusatzinformationen mitbringt.
Um diesen “Song-Cocktail” jetzt auch ordnungsgemäß präsentieren zu können, soll es wohl ein Apple Surf Tablet geben, welches laut Golem noch in diesem Jahr auf den Markt kommen könnte. Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft versteht sich.
Jetzt könnte ich hier mit einer ganzen Reihe technischer Spezifikationen aufwarten, die sich für das Apple Tablet bereits auf vielen Seiten finden lassen. Da diese in der Regel aber auch nur zur Gerüchteküche gehören und größtenteils einfach ausgedacht sind, verkneife ich mir das. Drehen wir lieber eine kleine Runde durchs Traumland und sehen uns an, wie das Apple Tablet aussehen könnte, bzw. wie wir es gerne hätten:




Ich habe nicht die leiseste Ahnung, ob ich das gute Stück wirklich brauche, obwohl ich ein absoluter Apple Narr bin. Die ohnehin schon clever eingestielten Verkäufe im iTunes Store dürfte Apple damit aber tatsächlich gut ankurbeln können.
Windows 7 – Marketing im Aldi Style
Juli 17th, 2009 • 6 comments News, Tech
Tags: Amazon, media markt, Microsoft, windows
Microsoft und die diversen Vorverkaufspartner des neuen Windows 7 Systems sind schon schlau. Wahrscheinlich sind in den letzten Wochen alle Beteiligten des neuen Vorverkaufsfeldzuges bei Aldi, Penny, Lidl und Co. einkaufen gewesen und haben sich den ein oder anderen Trick abgeschaut. Gerade der Dreh mit dem schnellen Ausverkauf von viel zu wenigen Produkteinheiten scheint da hervorragend funktioniert zu haben.
So kam es nicht von ungefähr, dass Windows 7 beim Vorverkaufshammerpreis von nur 49,97 Euro bei Amazon in wenigen Minuten komplett ausverkauft war. Zahlreiche Kunden, wie auch Peer Wandiger vom Selbständig im Netz Blog, kämpften zwar ritterlich mit der Warenkorbfunktion des Onlineversands, erlitten während der Schlacht aber so schwere Niederlagen, dass sie den Kaufprozess abbrechen mussten.
Das gleiche Schema konnte man auch heute bei Media Markt beobachten. Gerade erst tauchte das Sonderangebot in den heutigen Beilagen der Tageszeitungen auf, da war es laut Golem auch schon wieder aus den Regalen verschwunden.
Jetzt müsste man ja ein Schelm und zugleich (wie ich) Mac User sein um Böses hinter der Geschichte zu sehen, aber der schnelle Ausverkauf der Windows 7 Pakete verfolgt schon eine wirkungsvolle Strategie. Ich nehme ein Produkt, senke den Preis im Rahmen eines Angebotes um einen riesigen Batzen (hier statt 199,99 auf 49,97 Euro) und bewerbe kurz dieses fabelhafte Angebot. Dabei halte ich die Stückzahlen, die tatsächlich in den Verkauf gehen so gering, als dass diese in kürzester Zeit ausverkauft sind. Der Effekt ist viel Werbung (gerade in Form von Mund-zu-Mund Propaganda) und eine Ansteigende Geilheit der Käufer auf das “kostengünstige” Produkt. Schneller konnte man in diesem Fall eine große potenzielle Käuferschar gar nicht mit dem Produkt Windows 7 in Kontakt bringen.
Brilliant, uralt und funktioniert immer wieder.
Können Käufer die iTunes Preise beeinflussen?
April 8th, 2009 • 5 comments News, Tech
Tags: drm, itunes, mp3, preiserhöhung
Eine ganze Reihe interessanter Diskussionen und Postings schwirren durchs Netz, nachdem Apple die Preise für Songs im iTunes Store erheblich hat steigen lassen. Zwar sollen die Songs nach Qualität auch schon ab 0,69 Euro erhältlich sein, diese konnte aber bisher niemand entdecken. Die teureren 1,29 Euro Versionen hingegen sind schon hier und da vertreten.

Bleibt selbstverständlich die Frage, ob der Kunde nicht letztendlich die entscheidende Instanz in der Bestimmung der Preise ist. Besonders sei euch hier der gestern bei cnet erschienene Artikel zum Thema ans Herz gelegt. Hier wird Anita Elberse, eine Professorin der Harvard Business School mit einer recht gelungenen Einschätzung zitiert. Prinzipiell scheinen Käufer einen Maximalpreis im Hinterkopf zu haben, den es für den Anbieter zu finden gilt. Eine Erhöhung von 0,30 Euro pro Song scheint bei der Findung allerdings noch nicht besonders problematisch. Laut Elberse werden Apple zwar einige wenige Kunden abspringen, die verlorenen Umsätze werden aber durch die Mehrheit der mehr zahlenden Käufer wieder wett gemacht, bzw. übertroffen.
Erstaunlich ist der Anstieg der Preise für mich aber trotzdem. Selbstverständlich ist man daran gewöhnt, dass ein Anbieter mit der Zeit an der Preisschraube dreht, nicht aber zu einem so ungünstigen Zeitpunkt. Auf der einen Seite haben wir momentan eine wirtschaftlich ungünstige Lage für Preiserhöhungen, auf der anderen Seite neue Anbieter wie Amazon, die mit sehr günstigen Downloads und hohem Marktpotenzial in das Thema einsteigen.
Ich bin sehr gespannt, wie sich die Erhöhungen auf die iTunes Umsätze auswirken, auch wenn ich nicht wirklich glaube, dass uns Apple an diesen Informationen teilhaben lässt. Schade nur, dass man gewiss sein kann, dass der Konsument von seiner eigentlichen Macht keinen Gebrauch machen wird.
Mac vs. PC – Microsoft schlägt zurück
März 27th, 2009 • 13 comments News, Tech
Tags: Apple, hp, iMac, Mac, MacBook, Microsoft, pc
Viele werden wahrscheinlich die, wie ich finde, sehr komische Werbespot-Serie “ich bin ein Mac – und ich ein PC” kennen. Für alle Unkundigen findet sich eine kleine Zusammenfassung am Ende dieses Posts.
Beim ständigen Vergleich Mac – PC möchte natürlich auch Microsoft nicht hintenan stehen und schlägt mit einem gravierenden Argument zurück: dem Preis. Gerade in Zeiten der momentanen weltweiten Wirtschaftskrise ein sehr überzeugendes Argument, obwohl ich eingefleischter Mac User bin.
Für die in den nächsten Tagen in den USA startende Werbekampagne hat Microsofts Agentur Crispin Porter + Boguksy unter anderem über die Kleinanzeigenseite Craigslist Leute gesucht, die im Begriff sind sich in sehr naher Zukunft einen neuen Computer zu kaufen. Das Angebot von Microsoft: interessierte Menschen bekommen zwischen 700 und 2.000 $ für den Kauf des neuen Gerätes. Laut Microsofts Brad Brooks wurde den Leuten allerdings nicht gesagt, dass es sich hier um eine Initiative von Microsoft handelt, sondern um ein Marktforschungsunternehmen. Was von dem zur Verfügung gestellten Betrag nicht für den Kauf des Gerätes verwendet wurde, konnten die “Tester” behalten.
Das Resultat ist eine Serie von kleinen Spots, in denen ein Kamerateam die Leute beim Kauf ihres neuen Rechners begleitet hat. Im ersten Spot wird eine Dame namens Lauren in einen Elektronikmarkt begleitet, die letztendlich zu einem HP Pavilion Notebook für 699,99,- $ greift. Das Ende vom Lied ist eine glückliche Käuferin, die stolz mit ihrem Notebook vor der Kasse steht und “ich bin ein PC und ich habe gerade genau dass bekommen, was ich wollte” sagt.
Ein recht cleverer Zug von Microsoft, sitzen die Konsumenten momentan doch ein wenig auf ihrem Geld und gehen mit einem ganz anderen Preisbewusstsein an den Markt, als noch vor wenigen Monaten. Die Preisdifferenz zwischen Mac und PC ist stellenweise so gravierend, als dass sie sich bestens für die Verkaufsargumentation eignet.
Für alle, die die bisherigen Mac – PC Spots noch nicht kennen, hier ein kleiner Zusammenschnitt:
Bau dir deinen eigenen R2-D2
März 24th, 2009 • 3 comments Tech
Tags: case modding, r2d2
Darauf war ich ja schon immer scharf: ein eigener R2-D2 Droide in Lebensgröße mit allem Zipp und Zapp. Während ich noch überlege wie ich mir das leisten könnte, hat Frenk Janse sich einfach einen alten Mülleimer geschnappt und dieses wirklich gelungene Case Modding Design entworfen. Case Modding ist sonst nicht meine Sache, das Design überlasse ich da lieber den Kollegen von Apple, aber das Ding ist schon genial.
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Frenks R2-D2 verfügt über eingebaute Lautsprecher, eine Webcam und zahlreiche Lüfter. Das kommt von der Funktionalität her noch nicht ganz an den echten Droide ran, kann sich aber schon blicken lassen. Gekostet hat der ganze Spaß übrigens nur 150,- $.
Wer mehr Bilder braucht, wird im TechEBlog fündig.
Neues Samsung N310 Netbook tötet Bakterien
März 23rd, 2009 • 3 comments News, Tech
Tags: netbook, samsung n310
Samsung hat mit dem N310 ein neues Netbook angekündigt, dass eine ganze Reihe von Features bietet. Eines davon: es tötet Bakterien.
Was auf dem ersten Blick wie ein total verfrühter Aprilscherz klingt, ist tatsächlich wahr. Die Tastatur des Samsung N310 Netbook ist mit einem speziellen Stoff beschichtet, der laut Samsung Bakterien keine Chance bietet. Eine feine Idee, da gerade die Tastatur unserer Rechner mit einer kleinen Sondermülldeponie belastet ist.
Natürlich kann das neue Samsung N310 noch ein wenig mehr als saubere Finger machen. Das Gerät bietet uns ein 10 Zoll Display und einen 4 Zellen Akku, der bis zu 5 Stunden Spaß bietet. Verbaut sind ein Intel Atom Prozessor, 1GB RAM Speicher und die mittlerweile übliche 160GB Festplatte. Dazu kommen eine 1,3 Megapixel Kamera, ein Memory-Card Reader, 3 USB Ports und Bluetooth.
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Neben der Tastatur ist in meinen Augen das besonders gelungene Design des japanischen Designers Naoto Fukasawa (kennste?) bemerkenswert. Anders als bei momentan erhältlichen Netbooks, wurde nicht auf eine hochglänzende, sondern auf eine Latex beschichtete Oberfläche gesetzt. Fingerabdrücke und Kratzer auf der Oberfläche des Netbooks sollten somit wesentlich weniger Chancen haben.
Jetzt kommen natürlich noch die üblichen wann und wieviel Fragen von euch. Leider gibt es bisher aber weder einen Erscheinungstermin, noch lässt Samsung sich zum Preis aus.
ZumoDrive: Kostenloser Cloud Speicher
März 19th, 2009 • 16 comments News, Tech, Web
Tags: cloud computing, mobile me, zumodrive
Cloud Computing ist in aller Munde und hat in der Vergangenheit auch vor Crossrange keinen Halt gemacht. Um schön im Trend zu bleiben, gibt es heute einen kurzen Einblick in ZumoDrive, einem Service zur Datensicherung und Synchronisation innerhalb einer Cloud. Der Service ist sowohl für Mac User, als auch für Windows Rechner geeignet. Parallel ist eine ZumoDrive Applikation für das iPhone und sehr bald auch für Android Smartphones erhältlich.

Prinzipiell ist ZumoDrive mit Apples Mobile.me Service zu vergleichen, nur mit dem Unterschied, dass ZumoDrive bei einem Speicher von bis zu 1GB absolut kostenlos ist. Grundsätzlich lassen sich mit der Applikation Songs, Bilder und Dokumente synchron halten. Kontaktdaten und Kalendereinträge sind von der Synchronisation ausgeschlossen, es sei denn man wandelt sie zum Beispiel in vCard Files um. Dabei werden die Dateien nicht etwa auf jedem Einzelgerät separat gespeichert, sondern zentral in der sogenanntem Hybrid Cloud verwaltet. Dies hat zum einen den Vorteil, dass gerade Geräte mit kleineren Festplatte über einen wesentlich höheren Speicher verfügen können, zum anderen den Nachteil, dass man ohne bestehende Internetverbindung nicht an seine Daten kommt. Um langen Gesichtern vorzubeugen, ermittelt ZumoDrive den Datenspeicher aller mit der Cloud verbundenen Geräte und legt in angemessenen Mengen Daten auf diesen Geräten ab. Basierend auf den Aktivitäten des Benutzers entscheidet ZumoDrive ob sich eine lokale Speicherung lohnt, oder ob das ein oder andere File in der Cloud besser aufgehoben ist. Angezeigt wird dem Nutzer das durch eine farbliche Markierung, die sich auch händisch umstellen lässt.

Sehr schön gelöst ist in meinen Augen der Schutz vor ungewollten Veränderungen der Dateien, bzw. vor einer vollständigen Löschung von Files. ZumoDrive verfügt über ein integriertes Versioning, was bedeutet, dass man sich die Historie einzelner Files ansehen und diese entsprechend bearbeiten kann. Vor einer ungewollten Löschung schützt der Papierkorb, in den alle gelöschten Dateien bis zu ihrer entgültigen Löschung verschoben werden.
Zur Speicherung der Daten setzt ZumoDrive auf die erprobte Amazon S3 Plattform, die gleichzeitig auch ein gewisses Quantum Sicherheit bietet. Alle Dateien werden verschlüsselt zum Server übertragen und erst dort entschlüsselt. Trotzdem bleibt natürlich ein kleines Geschmäckle im Wissen um die Zugriffsmöglichkeiten des Anbieters. Wer vor solchen potenziellen Zugriffen Angst hat, sollte sich allerdings gleich vom Thema Cloud Computing verabschieden.
ZumoDrive ist bis zu einer Kapazität von 1GB kostenlos, was nicht besonders viel ist. Gerade wenn man Bilder und Audiodateien sichern möchte, kommen schnell mehrere GB Speicher zusammen. Gegen entsprechende Bezahlung kann man den Speicher allerdings auf bis zu 500GB aufstocken, was selbst einem Poweruser locker reichen dürfte, ihm aber auch den letzten Cent aus der Tasche zieht. Gerade für Netbook und iPhone Besitzer sollte sich ZumoDrive lohnen, da diese in den meisten Fällen nur über sehr begrenzten Speicherplatz verfügen und per Cloud eine wesentliche Vergrößerung der Festplatte erreichen können.
ZumoDrive findest du hier und wenn du primär an den Preisen für den Cloud Speicher interessiert bist, findest du hier die entsprechenden Tarife.