Das Google Gdrive kommt um die Ecke

Lange, lange, lange haben eingefleischte User auf ein Google Feature gewartet, welches man gemeinhin Gdrive nennt (ist dieser Name eigentlich irgendwann von Google genutzt worden?). Jetzt kommt der kostenlose Google Speicher mit Umwegen zu uns und zwar über die schon bekannten Google Docs (oder in Deutschland Google Text und Tabellen).

Der Google Product Manager Anil Sabharwal hat in seinem Blog bestätigt, dass es in wenigen Wochen möglich sein soll jede beliebige Form von Dateien und Dokumenten in Google Docs zu laden und mit anderen Nutzern zu teilen. Dabei steht dem User ein Speichervolumen von bis zu 1Gb kostenlos zur Verfügung. Die maximale Größe einer einzelnen Datei beziffert Anil Sabharwal mit 250Mb. Bislang konnten nur Office Dokumente, PDF und HTML-Dateien in Google Docs geladen werden. Mit den neuen Funktionen steht das Projekt nun also für alle Dateiformate offen.

Das macht in meinen Augen den USB Stick (wie von Google proklamiert) noch nicht überflüssig, erleichtert aber den Dateitransfer ungemein und lässt dich wichtige Files immer dabei haben. Zudem dürfte sich Google langsam aber sicher zu einer ernsthaften Konkurrenz für Bezahldienste wie z.B. Apples me.com entwickeln.

17 thoughts on “Das Google Gdrive kommt um die Ecke

  1. Hallo,
    ja allerdings und wann wir es erleben, dass ein herkömmlicher USB-Stick überflüssig sein wird, kann man es sich derzeit kaum vorstellen. Dieser Google-Speicher ist für diverse Online-Aktivititäten der Nutzer von Google Docs vll. sehr brauchbar, was ich nicht bestreiten möchte.

    Ich nutze zwar viele Google Tools, aber Google Docs kaum. Naja gut, die Funktion kann man ja nur dann schätzen, wenn man diese als Webmaster wirklich braucht. 1 GB Speicherplatz ist für Online-Zwecke OK, aber für einen USB-Stick oft zu wenig, wenn man weite Entfernungen zurücklegt und Daten auf mobilem Wege transportiert.

  2. Damit dürfte Google einen grossen Schritt im Sammeln aller möglichen, persönlichen Daten vorankommen. Eine logische Konsquenz in der Unternehmensstrategie und gleichzeitig auch wieder einmal ein Problem für alle Startups die versuchten mit solchen Diensten Fuss zu fassen.

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