Internetverbindung beschleunigen mit alternativen DNS Servern

Die Speedgurus unter euch sollten schon wissen, was ein DNS-Server ist und wie man seine Internetverbindung verbessern, bzw. beschleunigen kann. Für den Rest von euch hier ein Tipp, der euch im Millisekunden-Warp-Bereich schneller werden lässt.

Ab hier können die Experten unter euch aus dem Artikel aussteigen und weiter unten wieder einsteigen. Ich sag dann bescheid.

Zunächst mal zum DNS-Server: als solchen bezeichnet man kurz gesagt einen Rechner, der IP-Adressen in Domains (Hostnamen) auflöst. Rufst du eine Website auf, so ist diese eigentlich nur unter einer festgelegten IP-Adresse aufrufbar. Da man sich eine IP-Adresse aber wesentlich schlechter merken kann als einen Domainnamen wie z.B. Crossrange.de, wird während du diese Domain aufrufst das Ganze vom DNS-Server aufgelöst und dein Rechner mit der jeweiligen IP-Adresse verbunden. Capiche?

Denkt man jetzt über diese Angelegenheit logisch nach, so kommt man zu dem Schluss, dass der DNS-Server mal längere und mal kürzere Zeit für die Auflösung des Domain Namens benötigen könnte und dass ein schnellerer DNS-Server auch eine höhere Surf-Geschwindigkeit bedeutet. Netterweise kann man sich als User selber aussuchen, welchen DNS-Server man nutzen möchte. In der Regel nutzt ihr aber alle automatisch den Server eures ISPs (Internetanbieters).

Bescheid. Die Experten können wieder in den Blogpost einsteigen.

Das Hauptproblem liegt immer im Auffinden des derzeit schnellsten Domain Name Servers. Dachte sich auch der Google Mitarbeiter Thomas Stromberg (@helixblue bei Twitter) und hat ein kleines Tool programmiert, welches kostenlos für euch bei Google Code zum Download bereit liegt. Namebench ist sowohl für OSX, Linux und die kleine Minderheit an Windows Usern (nein, ihr habt das nicht erfunden) verfügbar. Das Tool sucht euch auf Knopfdruck den schnellsten Domain Name Server raus und gibt euch die korrekten Daten an. Netterweise gewinnt bei diesem Speedtest nicht immer der neue Google eigene DNS-Service, was das Programm neutral hält.

Namebench DNS Server Tool

Namebench DNS Server Tool

Die von Namebench ermittelten Daten trägst du nun einfach in deinem Router (mittlerweile wohl bei den meisten Internetnutzern) oder aber an entsprechender Stelle in deinem Rechner ein. Wie das geht, erfährst du hier mit Hilfe der guten alten Tante Google.

Nun kann man sagen, dass das Einstellen eines anderen DNS-Server nicht viel bringt, weil der Geschwindigkeitsunterschied beim Aufrufen einer Seite kaum menschlich spürbar sein dürfte. Das stimmt letztendlich nicht so ganz, weil beim Aufruf einer Seite häufig eine Vielzahl anderer Dienste mit aufgerufen werden. Da wären z.B. Werbung, externe Bilder usw. Gerade dort summieren sich die DNS-Abrufe und bringen einen schnelleren Server merkbar nach vorne. Aus einer 2000er Leitung machst du so noch keine 16000er Highspeed Verbindung, aber mühsam ernährt sich das bekannte Eichhörnchen.

Via: Techcrunch



4 Responses (Add Your Comment)

  1. Heiko Schneider Januar 2, 2010
    at 19:34

    Neues aus dem Blog: Internetverbindung beschleunigen mit alternativen DNS Servern http://bit.ly/8hDNUW

  2. Neues aus dem Blog: Internetverbindung beschleunigen mit alternativen DNS Servern http://bit.ly/8hDNUW

  3. RT @crossrange: Internetverbindung beschleunigen mit alternativen DNS Servern http://bit.ly/8hDNUW

  4. RT @crossrange: Internetverbindung beschleunigen mit alternativen DNS Servern http://bit.ly/8hDNUW

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