Hub Essentials: Social Media mit Mehrfachsteckdose
Dezember 7th, 2009 • News, Web
Guten Tag, mein Name ist Meier und ich mache jetzt für meine Firma auch Social Media.
Schön für Herrn Meier, aber leider lässt sich bei den Müller, Meier und Schmidts der Social Media Welt ein beeidruckendes Phänomen bewundern, welches in einem krassen Gegensatz zu “Praktisch und Gut” steht. Herr Meier hört häufig von neuen Communities und Netzwerken und ist stets bemüht neue Profile für sein Unternehmen aufzubauen. Da wird fröhlich getwittert, gebloggt und durch die Welt geflickrt. Gefiltert und zusammengestellt wird dabei aber nichts.
Entscheiden wir uns z.B. für eine neue Fernsehzeitung, so sind wir stets darauf bedacht, dass diese übersichtlich und alles auf einer Seite vereinend ist. Kaufen wir uns ein Handy, so sollten alle wichtigen Informationen bereits auf dem Dashboard zu sehen sein. Fahre ich ein neues Auto, so möchte ich alle relevanten Informationen auf einem Blick im Amaturenbereich sehen. Ein Gedanke, der bei den Social Media Anstrengungen vieler Unternehmen vollends außer acht gelassen wird.
Alle Profile des Unternehmens werden in einem Großteil der Fälle separat gepflegt und die maximale Verknüpfung liegt in der Integration von Blogposts in Twitter oder Tweets in Facebook Profile. Dabei benötigt der User häufig einen Anlaufpunkt, an dem er alle Informationen aller Plattformen auf einem Blick bekommt. Bestenfalls noch per RSS direkt auf den Desktop. Identifiziert sich der User also mit einer Marke, bzw. interessiert sich für Neuigkeiten rund um das Produkt, so hilft ihm eine Mehrfachsteckdose dabei die relevanten Informationen einfach und komplett zu bekommen und parallel zu filtern. Eine Möglichkeit dies zu erreichen liegt dabei im Aufbau eines sogenannten Lifestreams, welcher für die Bündelung der Informationen zuständig ist. Bestenfalls liegt dieser nicht irgendwo im Nirvana des Internets, sondern direkt auf einer Domain, welche dem Unternehmen direkt zugeordnet ist.
Eine Möglichkeit auf dem Weg zum eigenen Lifestream liegt in Sweetcron, einem Projekt, welches ich seit seiner Startzeit in vielen Fällen eingesetzt habe. Sweetcron ist relativ schnell auf dem eigenen Server aufgesetzt und innerhalb kurzer Zeit startklar, den Puls des Unternehmens nach außen zu transportieren. Dabei ist Sweetcron Open Source und momentan über die Google Code Bibliothek downloadbar.

Ein Wort zum Schluß:
Ein Lifestream ist kein Ersatz für einen Blog, da diese Art der Darstellung sehr unpersönlich ist. Hier geht es ausschließlich im die optimale Darstellung aller Informationen einer Social Media Kampagne.
3 Responses (Add Your Comment)
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Arnold Melm Dezember 7, 2009at 17:12
Ein Tipp, womit man einen LiveStream auf seine Unternehmensseite bekommt und warum http://tr.im/GVrQ (#SocialMedia mit Mehrfachsteckdose)#pr
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RT @crossrange: Crossrange.de » Hub Essentials: Social Media mit Mehrfachsteckdose http://tr.im/GVrQ
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