Facebook verärgert User

So kann man´s auch machen, gerne aber auch lassen. Man nehme mehrere AGB Entwürfe für ein Social Network, mische diese gut durch und erhält im Endeffekt eine große Userempörung.

So geschehen bei Facebook[wikiSCR]Facebook[/wikiSCR], einem Netzwerk, das etwas gemacht hat, was die meisten anderen Netzwerke auch tun. Sie haben nur vergessen, es entsprechend zu kommunizieren.

Der Stein des internationalen Anstoßes ist eine Änderung der AGB, die es den Betreibern erlaubt die Daten der User auch nach deren Abmeldung von Facebook zu behalten und zu verwenden. Klingt aufregend, ist es aber nicht. Schreiben zwei User sich untereinander Mails und eines der beiden Mitglieder meldet sich vom Dienst ab, so müsste die ehemals geschriebene Nachricht aus beiden Posteingängen gelöscht werden. Eifrige User der Social Networks werden wissen, dass das eher selten der Fall ist.

Um sich gegen eventuelle Forderungen zu schützen hat Facebook oben genannte Klausel in die AGB eingebaut. Dumm nur, dass dabei vergessen wurde bestimmte Inhalte (Bilder, Videos, etc.) auszuklammern. Mark Zuckerberg hat sich bereits dazu geäußert und eine ganze Reihe von Unklarheiten beseitigt. Es kann also wieder Ruhe in der sozialen Netzwelt einkehren.



10 Responses (Add Your Comment)

  1. Anne Seegenbach Februar 17, 2009
    at 20:46

    Facebook verärgert User http://tinyurl.com/bcntwy from: @crossrange

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  8. Generell finde ich es fraglich ob Social Networks mittlerweile nicht die ID ihrer Mitglieder verifizieren sollten. Stellen wir uns mal vor Person A ist nicht bei Xing und man “holt” sich den Account der Person. Dazu noch ähnliche Fotos und man kriegt Nachrichten die eigentlich für Person A bestimmt sind.

  9. Heiko Schneider Februar 19, 2009
    at 14:43

    @Heiko:

    Ein guter Einwand, bzw. eine gute Idee. Ich gehe davon aus, dass den Netzwerken eine solche Verifizierung zu umständlich ist, was aber nicht heißt, dass es in der Verantwortung der Betreiber liegen sollte IDs zu verifizieren.

    Letztendliche gehe ich davon aus, dass solche Maßnahmen unumgänglich sind. Wie hier auch schon zu lesen war, macht Twitter diesbezüglich ja zumindest bei Prominenten einen ersten Ansatz.

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