Blogger setzt sich gegen Deutsche Bahn durch

Ein paar Tage ist es erst her, dass der Netzpolitik.org Blogger Markus Beckedahl einen internen Prüfbericht des Berliner Landesdatenschutzbeauftragten zu den jüngsten Ereignissen bei der Bahn veröffentlicht hat. Postwendend hatte Beckedahl dazu eine Abmahnung der Bahn inklusive Unterlassungserklärung im Briefkasten. Die Bahn mokierte einen Verrat von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen und forderte den Blogger auf, das publizierte PDF umgehend von seinen Seiten zu entfernen.

Beckedahl blieb hart und lies seinen Rechtsanwalt auf das Schreiben der Bahn antworten. Wie jetzt bekannt wurde, hat sich die Bahn mit ihrer Forderung zurück gezogen und auf weitere rechtliche Schritte gegen den Blogger verzichtet.

Der Fall Netzpolitik ist ein klares Zeichen für die Möglichkeiten, die das Internet im Bereich der freien Meinungsäußerung bietet. Als die Abmahnung bekannt wurde, solidarisierte sich eine große Anzahl von Bloggern mit Beckedahl, was letztendlich neben dem anwaltlichen Schreiben den Druck auf die Bahn erhöht haben dürfte.

5 thoughts on “Blogger setzt sich gegen Deutsche Bahn durch

  1. Ich war in den letzten 4 Jahren Student und musste häufig mit der Bahn fahren. Ich habe nur miserable Erfahrungen gesammelt. Verspätungen und Staus. 2009 war es am schlimmsten. Sämtliche andere Unternehmen wären schon auf Insolvenz. Aber so ein Staatsunternehmen darf sich wohl alles herausnehmen. Die DB ist einzigmalig, da sie die Nachteile eines öffentlichen Arbeitgebers und die Nachteile des privaten Bereiches in sich vereint!! Nie wieder Bahn! Der einzigste Vorteil der existierte waren die leckeren Bordrestaurants, die haben da glaube ich mehrere professionelle Snackgeräte von Cookmax.de .

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