Ebay auf absteigendem Ast
So langsam aber sicher scheint das goldene Zeitalter der Onlineauktionen dem Ende zu zugehen. Wer bislang noch nicht davon gehört hatte, dass viele Waren bei Ebay zu wesentlich höheren Preisen ersteigert werden, als beim Multimediamarkt um die Ecke, weiß dies spätestens seit unzähligen Medienberichten.
Dies bekommt der Branchenprimus Ebay jetzt auch mit voller Kraft zu spüren. Wurde 2008 noch angekündigt rund 1.000 Arbeitsplätze abzubauen, so muss man sich im Hause Ebay jetzt auch mit einem kleineren Gewinn zufrieden geben.
Erstmals konnte keine Umsatzsteigerung im Jahresvergleich erreicht werden. Mit stolzen 6,6 Prozent sank dementsprechend der Umsatz auf 2,04 Millarden US Dollar. Davon träumt zwar so manches Startup, Ebay jedoch wird in den neuen Zahlen einen Trend erkennen, der sich wahrscheinlich in den nächsten Jahre fortsetzen wird.
Wirkliche Sorgen muss sich der US Konzern aber wohl kaum machen. Die konzerneigenen Dienste wie PayPal und Skype haben auch im vergangenen Jahr ordentlich zugelegt.






